Umweltschutz und nachhaltige Wasserwirtschaft

Die Stadtwerke Lütjenburg setzen auf umweltschonende Schmutz- und Oberflächenwasserentsorgung.

Vorrangiges Ziel eines optimalen Kanalbetriebs ist die hydraulisch ausreichende Bemessung des Kanalnetzes sowie dessen Dichtheit. Die Dichtheitsprüfung gemäß der Verordnung über die Selbstüberwachung von Abwasseranlagen und von Abwassereinleitungen (SÜVO) wurde Ende 2011 abgeschlossen.
Kanalnetze und die Kläranlage können jedoch aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht so bemessen werden, dass jede Niederschlagswassermenge schadlos abgeleitet und behandelt werden kann.
Aus diesem Grund werden im Kanalnetz und vor der Lütjenburger Kläranlage Bauwerke angeordnet, aus denen nicht klärpflichtiges Abwasser, wie z.B. Niederschlagswasser in Gewässer eingeleitet wird. Mit dem Ziel einer optimalen, den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Ausbildung unseres Kanalnetzes führen die Stadtwerke Lütjenburg eine ganzheitliche Sanierungsplanung durch, die insbesondere hydraulische und bauliche Komponenten berücksichtigt. Die entwässerungstechnischen Maßnahmen werden im Rahmen einer Ausführungsplanung gemeinsam mit kompetenten Ingenieur-Büros konkretisiert und entsprechend der Zeitvorgaben des Abwasserbeseitigungskonzeptes in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde des Kreises Plön umgesetzt.


Der Transport von Schmutz- und Oberflächenwasser verläuft in Lütjenburg und unseren Partnergemeinden (Hohwacht, Panker, Giekau, Lammershagen, Selent, Blkendorf) nicht nur durch das rund 150 Kilometer lange Kanalnetz. In Lütjenburg werden, historisch bedingt, auch teilweise offene Gräben, wie z.B. der so genannte Nil zur Ableitung des anfallenden Niederschlagswassers mit genutzt.


Im Rahmen der oben genannten ganzheitlichen Sanierungsplanung stellen die Stadtwerke Lütjenburg daher auch Konzepte zur Entflechtung von Kanal und Gewässer auf. Mit dem Ziel einer umweltgerechten Abwasserableitung setzen wir uns besonders ein für:

  • Verringerung des Mischwassernetzes,
  • Dichtheit des Kanalsystems,
  • Verbesserung der Wasserqualität,
  • Abflachung von Regenwasserspitzenabflüssen während oder nach starken Regenfällen

Zu diesem Zweck bauen wir unter anderem so genannte Regenklärbecken, Regenrückhaltebecken und -kanäle. Die Arbeiten werden unterstützend begleitet von dem Gewässerschutzbeauftragten der Stadt Lütjenburg Herrn Nils-Peter Riedel.

 

Wir leben aktiven Umweltschutz

  • Aktiver Umweltschutz spielt bei der Stadtwerken Lütjenburg eine wichtige Rolle. Die Stadtwerke Lütjenburg betrachten Umweltschutz als zentrale Aufgabe und festen Bestandteil ihrer Unternehmensziele. Bei der Versorgung unserer Kunden mit Trinkwasser wollen wir ebenso wie bei der Abwasserentsorgung einen möglichst großen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt leisten.
  • Die Einhaltung der Umweltschutznormen betrachten wir als Mindestanforderungen. Wo es technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar ist, ergreifen wir darüber hinausgehende Maßnahmen zum Schutz unserer Umwelt.
  • Durch innerbetriebliche Kontrolle und Überwachung stellen wir den ordnungsgemäßen Betrieb unserer Anlagen und Fahrzeuge, den sicheren Umgang mit Betriebs- und Hilfsstoffen sowie die umweltverträgliche Entsorgung nicht vermeidbarer Abfälle sicher.
  • Unsere Kunden werden von uns aktiv und vor Ort über effizienten Energieeinsatz und rationelle Wasserverwendung beraten.
  • Unsere Mitarbeiter werden gemäß ihren Aufgaben für den Umweltschutz motiviert und informiert. Alle Mitarbeiter sind dem Umweltschutz in ihrem Handeln verpflichtet.